Leinenhandling und Führen des Hundes –
Dos & Don´ts für den schnellen Überblick

DOs DON´Ts
Gelassenheit und stoische Unbeirrbarkeit ausstrahlen Überzogene Betriebsamkeit und Hektik
Schultern und Hände möglichst tief tragen Schulter und Hände anheben
Wissen, was man tut; Sicherheit vermitteln Unsichere Bewegungen, Zögern
Sich durch Aktionen des Hundes nicht provoziert fühlen Die Herrschaftsausrichtung vertreten
Vorausschauend agieren, berechenbar sein Nur an den Moment denken, unberechenbar für den Hund sein
Unerwünschte Handlungen des Hundes einfühlsam unterbinden Unerwünschte Handlungen des Hundes durch Einschüchterung unterbinden
Verwendung von (Sicherheits-)Brustgeschirren Verwendung von Würgehalsbändern und schmalen Halsbändern oder Ketten
Bei schwierigen Hunden indirekter Zugriff zum Anleinen mittels eines Kooperationsbandes Bei schwierigen Hunden direkter Zugriff an das Halsband zum Anleinen
Verwendung von Leinen aus Biothane Verwendung von Leinen aus einem Material, das schnell verschmutzt und sich zuziehende, festsitzende Knoten bildet
Bei Leinenbeißern eine Leine aus Metallgliedern verwenden, die mit Stoff ummantelt ist Bei Leinenbeißern Leinen aus ungeschützten Metallgliedern verwenden
Einsatz der Leine zum „Händchenhalten“, zur Präsenzerhöhung und zur gezielten Bewegungseinschränkung Achtloser Einsatz der Leine in Form unvermittelter und gewaltvoller Manipulationen und Leinenruck
Sanfte(!) Leinenimpulse zum Ausbalancieren und Motivieren; unmittelbar anschließendes, fließendes Lösen der Leinenspannung Schlagartiger Leinenruck
Beim Kurznehmen der Leine die Hände tief halten und den Impuls gegen die Schwerkraft so gering wie möglich halten Den Hund beim Kurznehmen der Leine hochziehen
In der Begegnung mit einem schwierigen Reiz den eigenen Körper und / oder die Leine blockend zwischen Hund und Reiz bringen Schulter und Hände anheben
Schultern und Hände möglichst tief tragen Dem Hund keinen Schutz vor einem schwierigen Reiz geben
Die eigene Körperfront in die gewünschte Laufrichtung ausrichten Über die Ausrichtung der eigenen Körperfront die Aufmerksamkeit von der gewünschten Laufrichtung wegziehen
Aufrechtes, sicheres Gehen Gebeugtes, unsicheres Gehen
Stimmlich durch schwierige Situationen lotsen und zur Kooperation anregen Den Hund in schwierigen Situationen stimmlich hochpeitschen und von sich wegtreiben