FLEISCHFRESSER ODER ABFALLVERWERTER?

Geschichten und Fakten zur Ernährung des Hundes

von Dr. Karin Dohrmann
www.ars-canis.de

Der Hund stammt doch vom Wolf ab! Mit diesem Argument füttern einige Hundehalter ihre Vierbeiner heute vorwiegend mit Fleisch. Extremform dieser Auffassung ist die in letzter Zeit in Mode gekommene Prey-Methode, die ganze Tiere mit Fell und Innereien als Futter für den Hund propagiert. Neuste Forschungen haben nun allerdings gezeigt, dass der Hund im Gegensatz zum Wolf auch Kohlenhydrate verwerten kann. Haben sich Mensch und Hund in ihrer gemeinsamen Evolutionsgeschichte auch in der Ernährung verändert?

Lieben Dank an Karin Dohrmann für diesen tollen Artikel, der sich in seiner Aussage absolut mit unseren Erfahrungen zu Ernährung und Verhalten deckt!

Neben historischen Quellen, die es vor allem aus den letzten 2000 Jahren gibt, liefern die Archologie und in den letzten zehn Jahren hauptschlich die Genetik fundierte Belege über die sich wandelnden Ernährungsgewohnheiten der Kaniden in ihrer gemeinsamen Entwicklungsgeschichte mit dem Menschen.

Koevolution Mensch und Hund
Die Koevolution von Mensch und Hund zeigt sich auch in den sich wandelnden Ernährungsgewohnheiten. Fossile Funde belegen, dass der Hund den Menschen seit mindestens 36.000 Jahren begleitet. In dieser Zeit hat sich der Mensch vom Jäger und Sammler zum Hirten und Bauern entwickelt und dabei die Fähigkeit erlangt, sowohl Laktose als auch vielfältige Stärkearten (Kohlenhydrate) in seiner Nahrung zu verwerten.

Die Hunde, die ihn begleiteten, passten sich ebenfalls an diese Nahrungsbestandteile an und können nach neusten Forschungen zum Beispiel Stärke mithilfe eines Enzyms, der Speichelamylase aufspalten. Dabei ist Hund nicht gleich Hund. Hirtenhunde, die seit 10.000 Jahren mit den Viehherden ziehen und wie ihre Menschen vorwiegend von Milchbrei leben, besitzen bis zu elf Kopien des Amylase-Enzyms, während Nordhunde der Inuit, die nur Fleisch erhalten, nur drei Kopien aufweisen.Der Grönlandhund ist daher nicht nur in seinen Genen, sondern auch in seinen Essgewohnheiten dem Wolf noch am nächsten und braucht eine sehr wölfische, also proteinlastige Ernährung, während der Herdenschutzhund, wie schon der römische Agrarwissenschaftler Columella (50 n. Chr.) empfahl, besser mit Getreidebrei zurechtkommt.

Die Ernährungsbedürfnisse einzelner Hundeschläge haben sich in der Geschichte ganz unterschiedlich entwickelt und die zukünftige Forschung wird zeigen, ob man daher heute eine rassespezifische Fütterung anstreben müsste.

Erste Nahrungsgemeinschaften?
Haben Urhund und Urmensch durch die Vorteile des Feuers erste (Nahrungs-)Gemeinschaften geschlossen? 2015 wurde als Vorfahr der Hunde neben dem Wolf der Canis variabilis in die Diskussion eingebracht, ein Urhund, der vor 400.000 Jahren ganz Eurasien bevölkerte und ausgestorben ist. Als das Team um Esther Lee den ältesten europischen Hundeschädel (36.000 Jahre alt) aus der Höhle von Goyet genetisch untersuchte, zeigte sich, dass der Canis variabilis und der Schädel aus Goyet enge Verbindungen aufweisen.

Eine enge Lebensverbindung zwischen dem Urhund Canis variabilis und dem Peking-Mensch (Homo erectus Pekinensis) wies man in Zhoukoudian in China nach. Dort fand man in Kalksteinhöhlen 400.000 Jahre alte Knochen dieses Urmenschen, die dort wohl ein ewiges Feuer hüteten. In den Nachbarhöhlen lebten kleinwüchsige Canis variabilis, die den heutigen Dingos in Australien sehr ähnlich waren. In keiner der Höhlen fand man abgenagte Reste der jeweils anderen Spezies, so dass man davon ausgehen kann, dass sie friedlich nebeneinander lebten.

Aber was hatten sie von dieser Koexistenz? Die Urhunde warnten die Menschen vor Raubtieren und die Urmenschen hielten mit ihrem Feuer die Raubtiere fern. Dazu konnten sie im kalten Winter Wärme spenden und vom Feuer fielen eventuell auch schmackhafte Essenreste ab, die vielleicht dazu führten, dass ein Welpe oder schwacher Urhund die Nähe des Homo erectus suchte. Die Evolutionsbiologen wissen heute, dass erst durch das Kochen von Nahrung das menschliche Hirn wachsen konnte und sich somit der Homo erectus zum Homo sapiens entwickelte. Durch die gekocht Nahrung können Nährstoffe besser aufgenommen werden und liefern daher mehr Kalorien als Rohkost.

Vielleicht hat auch die Aufnahme gekochter Nahrung die Entwicklung des Urhundes zum Hund gefördert? Erstaunlicherweise stellt man sowohl in historischen Texten als auch bei der Erforschung indigener Völker fest, dass Hunde durch die Jahrtausende hindurch vorwiegend mit gekochter Nahrung ernährt wurden. Zu rohem Fleisch kamen Hunde nur durch das Jagen von Kleintieren als Ungeziefervertilger oder das Fressen von Nachgeburten und Aas als Abfallbeseitiger.

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(c) Anne Wagner

Neuste Freilandstudien zeigen, dass Hunde nicht wie Wölf jagen, die im Rudel eine grosse Beute erlegen, diese dann verschlingen und mehrere Tagen ohne Nahrung leben, sondern eher wie Füchse, die alleine die Gegend durchstromern und über den Tag hinweg kleine Rationen zu sich nehmen. Dieses Ernährungsverhalten wurde auch durch die Ergebnisse der Studie zum Risiko von Magendrehungen untermauert, die das Purdue Institute der Universität Lafayette (Indiana, USA) 2004 veröffentlichte. Es zeigte sich, dass eine einmalige Fütterung am Tag das Risiko einer Magendrehung verdoppelt, bei grossen Hunden sogar verdreifacht.

Hunde, die Trockenfutter erhielten, hatten das höchste Magengewicht und damit eine risikoreiche Überdehnung der Magenbänder, die mit Knochen-Fleisch-Ernährung hingegen das geringste Magengewicht. Der Kohlenhydratanteil der Nahrung hatte keine Auswirkungen auf die Magendrehung. Im Gegenteil: Die Zugabe von Tischresten ins Futter zeigte eine risikosenkende Wirkung. Auch Dosenfutter senkte das Risiko, aber nicht so stark wie die Fütterung von Tischresten. Hunde, die nur eine einzige Futtersorte bekamen, hatten ein dreimal höheres Risiko als Hunde, die abwechslungsreich ernährt wurden. Der Hund zeigt im Grunde genommen das gleiche Ernährungsbedürfnis wie der Mensch. Eine abwechslungsreiche und gekochte Ernährung ist das A und O für ein gesundes Leben. Der Hund ist möglicherweise schon seit Hunderttausenden von Jahren unser Tischgenosse!

Der Hund wird zum Milchverwerter
Mit der Viehwirtschaft wurde der Hund zum Milchproduktekonsumenten. Mit dem Beginn der Viehhaltung mussten die Menschen sich auf diese neue Nahrung
einstellen und entwickelten in Europa im Zuge der Milchwirtschaft die Fähigkeit, Laktose zu verdauen. Genetische Untersuchungen untermauern die
geschichtlichen Quellen, die aufzeigen, dass auch der Hund seine Ernährungsgewohnheiten zusammen mit dem Mensch veränderte. Ernährte er sich bei den Jäger-Nomaden noch vorwiegend von Fleischprodukten, verlagerte sich bei den Vieh-Nomaden die Ernährung auf Milchprodukte. Selbst der Azawakh – ein Jagd- und Wachhund bei den Tuareg in Afrika – wird heute vorwiegend mit Ziegenmilch und Hirsebrei ernährt, also mit der gleichen Nahrung wie sein Mensch. Auch die Steppenhunde der Mongolei erhalten ihren Proteinanteil vorwiegend über Milchprodukte und ergänzen diesen durch die Jagd von Kleinnagern.

Genetische Anpassung
Mit dem Ackerbau begann die Nahrungsumstellung auf Getreideprodukte und die genetische Anpassung an die Aufspaltung von Kohlenhydraten. Die ältesten Hinweise auf eine Sesshaftwerdung des Menschen stammen aus der Levante im Mittleren Osten und sind etwa 12.000 Jahre alt. Der Hund entwickelte wie der Mensch die Fähigkeit, die im Getreide enthaltene Stärke als Nahrung zu nutzen. Seit der griechisch-römischen Zeit besitzen wir auch schriftliche Belege, die Auskunft über die historische Ernährung der Hunde liefern. Aus der römischen Zeit berichtet Columella, dass der Herdenschutzhund nur mit Milchprodukten gefüttert werden soll, da der Fleischgenuss ihn fleischgierig werden lasse.

Die empirische Beobachtung, die die Menschen damals gemacht hatten, war, dass ein mit Fleischproteinen gefütterter Herdenschutzhund triebig wird, was sich auf die Impulskontrolle des Hundes auswirkt und ihn in ein Jagd- und Schutzverhalten kippen lässt. Gerste mit Molke war das passende Futter. Wenn es kein Milchvieh gab, empfahl er Dinkel- oder Weizenbrot, das mit der Flüssigkeit von gekochten Bohnen gemischt und leicht erwärmt verfüttert werden sollte. Man griff also schon in römischer Zeit bei einem Mangel von Milcheiweiss auf den Eiweissanteil aus Bohnen zurück.

(c) Werner Röder
Der Azawakh der Tuareg wird heute vorwiegend mit Ziegenmilch und Hirsebrei ernährt.

so ein wichtiger Hinweis! Das gleiche sagen wir seit Jahren, wie sehr sich das Füttern von einem hohen Fleischanteil negativ auf die Ausgeglichenheit des Herdenschutzhundes auswirkt!

Die vielen schriftlichen Belege zeigen, dass Hunde in den letzten 2.000 Jahren, egal ob in Fürsten- oder Bauernhand, vorwiegend mit Getreidebrei oder «Hundsbrot» auf der Basis von Mehl und Schrot ernährt wurden. Welpen, trächtigen oder kranken Hunden weichte man dieses Brot in Milch oder Brühe ein. Vom Hundsbrot war es dann im 19. Jahrhundert nur ein kleiner Schritt zur Entwicklung des Trockenfutters. James Spratt stellte 1890 das erste Trockenfutter her, das aus Weizenmehl, Gemüse und Fleisch bestand.

Fleisch bekamen nur kranke Hunde und Jagdhunde, die nach der anstrengenden Jagd mit einem Teil der Beute belohnt wurden. Dieses Fleisch vermischte man mit Blut und viel Brot und bot es in der abgezogenen Haut des Wildes den Hunden an. Das Fleisch von Reh und Hase wurde roh verfüttert, während man das Fleisch der Wildschweine schon im Mittelalter kochte. Vielleicht wussten die Jäger schon damals, dass Hunde von rohem Schweinefleisch krank werden können. Das Fleisch sollte die Hunde nach der anstrengender Jagd nicht nur wieder zu Kräften bringen, sondern als Belohnung – als positives Ende eines Jagderfolgs im Gedächtnis bleiben und hatte damit auch einen konditionierenden Zweck.

Verwertbarkeit von Kohlenhydraten
Neuste wissenschaftliche Forschungen belegen, dass der Hund im Gegensatz zum Wolf Kohlenhydrate verwerten kann. Die historische Nahrung der Hunde, die vor allem auf Getreideprodukten basierte, wurde nun durch neuste genetische Forschungen bestätigt. Im Juli 2016 veröffentlichte ein Team aus Mikrobiologen und Biochemikern der Universitäten Uppsala und Sydney eine Studie, in der das Blut von 392 Hunden, darunter 95 ursprüngliche Hunde (unter anderem 25 australische Dingos), sowie von 126 Rassehunden¸ darunter 19 Grönlandhunde, auf die Fähigkeit der Amylasespaltung untersucht worden war.

AMY2B bezeichnet das Gen, welches das Enzym kodiert, das bei Mensch wie Hund die Verarbeitung von Stärke, und damit die Aufnahme als Nahrung ermöglicht. Die Anzahl der AMY2B-Kopien im Genom der Hunde schwankte zwischen elf und drei. Ursprüngliche Hunde wie Dingos, aber auch Grönlandhunde, hatten eine geringere Anzahl. Neue moderne Rasse, vor allem die Herdenschutzhunde besaßen eine hohe Anzahl dieses Gens. Es zeigte sich, dass der Hund die Fähigkeit Stärke zu verdauen zur gleichen Zeit wie der Mensch entwickelte. Das Verteilungsmuster korreliert geografisch mit der Ausbreitung der prähistorischen Landwirtschaft und zeigt, dass die Ernährungsumstellung mit der Herausbildung und Verbreitung der Landwirtschaft in den unterschiedlichen Regionen der Welt zusammenhängt und spätestens im Zeitraum vor 10 000 bis 3000 Jahren in verschiedenen Regionen West- und Osteuropas und Südwestasiens begann.

Schlüssigerweise zeigen Hunde aus arktischen wie auch australischen Gebieten die geringsten Amylasefähigkeiten, im Gegensatz zur breiten Mehrheit
der heutigen Rassehunde, die mit elf AMY2B-Genabschnitten ausgestattet sind. Allerdings ist selbst die relativ schwache Fähigkeit der arktischen Hunde
immer noch besser ausgebildet als die der Wölfe. Das Verdauungssystem des Hundes hat sich in der Evolution so weit an die Nahrung des Menschen angepasst,
dass der Kohlenhydratanteil zu einem lebenswichtigen Bestandteil in der Hundeernährung geworden ist.

(c) Natalia_Kollegova 

Genau dieser Einfluss der beschriebenen proteinarmen und kohlenhydratreichen Ernährung auf das Verhalten inkl. der entsprechenden Studien werden im umfassenden Kapitel “Anamnese” unter “Neurotransmitterstörungen und der Einfluss der Ernährung” beschrieben:

Proteine und Kohlenhydrate
Wozu braucht der Hund Protein und Kohlenhydrate im Futter? Protein braucht der Körper zum Erhalt seiner Körpersubstanz. Je höher der Anspruch an den Körper durch Leistung, Wachstum, Trächtigkeit und Krankheit, desto höher ist sein Anspruch an die Menge des Proteins, das er braucht, um seine Körpersubstanz zu erhalten. Werden zu wenig Fette und Kohlenhydrate gefüttert, dann wird das Protein nicht zum Aufbau der Zellen genutzt, sondern als reiner Energielieferant. Es fehlt somit der ständigen Erneuerung der Zellen.

Kohlenhydrate sind für Mensch und Tier die wichtigsten Energielieferanten. Stärke wird im Mund mithilfe der Speichelamylase aufgespalten. Die letztendliche Spaltung in einzelne Glukoseeinheiten findet im Dünndarm statt. Die Glukose kann direkt der Energieversorgung zugeführt, in Form von Glykogen in Leber- und Muskelzellen zwischengelagert, oder aber zur Fettproduktion eingesetzt werden. Glukose kann die Blut-Hirn-Schranke problemlos passieren und ist daher für den Hirnstoffwechsel bedeutsam. Von enormer Bedeutung ist die Glukose für die Stoffwechselnutzung der Aminosäure Tryptophan, die an der Herstellung des Botenstoffs Serotonin (dem Glückshormon) beteiligt ist. Serotonin hemmt die Impulsivität und Aggression und schützt Hunde auch vor Angstzuständen und Depression. Ohne Tryptophan kann dieser Botenstoff nicht hergestellt werden. Tryptophan gewinnt der Hund aus Fleischbestandteilen. Muskelfleisch enthält mehr davon als Knochenfleisch. Nun hat aber R.A. Mugford schon 1987 zum ersten Mal den Einfluss der Ernährung auf das Verhalten von Hunden wissenschaftlich untersucht und festgestellt, dass die Reduzierung des Eiweissgehalts im Futter auf 16 bis 18 Prozent zu einer eindeutigen Reduzierung der Aggressivität, vor allem der territorialen Aggressivität führt.

Interessanterweise zeigten die Freilandstudien der letzten zehn Jahre, vor allem der Universität Zürich und Wien, dass frei lebende Hunde, verwilderte Hunde und Pariahunde nur etwa einen Fleischanteil von 14 Prozent in ihrer Ernährung zur Verfügung haben. Daher verwundert deren ausgeglichenes und friedliches Verhalten nicht. Viel Fleisch, also viel Tryptophan, bedeutet nicht gleich viel Serotonin-Glück, denn das Tryptophan kann nur unter Zufütterung von Kohlenhydraten die Blut-Hirn-Schranke überwinden und dort an der Serotoninbildung mitwirken. Holly C. Miller hat 2015 in ihrer Studie bewiesen, wie wichtig Glukose/Fruktose für die Gelassenheit, Selbstbeherrschung und Impulskontrolle sind. Das Wohlbefinden der Hunde wurde gesteigert und sie waren in stressigen Situationen deutlich gelassener.

Eine kohlenhydrathaltige Ernährung kann durchaus im Bereich der Verhaltenskontrolle des Hundes wichtige Effekte erzielen. Die genaue Menge und Form der verabreichten Kohlenhydrate muss jedoch – je nach Hunderasse – ganz unterschiedlich bewertet werden. So sagte schon Vergil (37 v. Chr.) «Den schnellen Spartaner (Jagdhund) und den scharfen Mastiff füttere mit Molke und nicht mit Fleisch!»

Literatur

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  • Beckmann, Gudrun; Beckmann, Susanne, Vom aufrechten Menschen zum Hundehalter, 500.000 Jahre Ko-Evolution und Kulturgeschichte von Hund und Mensch. TG-Vlg Beuing (1994).
  • Oeser Erhard, Mensch und Hund. Die Geschichte einer Beziehung. Primus Verlag (2007).