Du bist nicht Du, wenn Du hungrig auf die Anerkennung
anderer bist und wenn es Dir wichtig ist,
dass Du und Dein Hund in ihr Weltbild passen!

Du bist nicht Du, wenn Du die Meinungen anderer zu Deinem Hund für wichtiger hältst als Deine eigene Meinung!

Ich hatte gerade ein Gespräch mit einer sehr lieben Hundehalterin, das mich sehr berührt hat. Aus so vielen Gesprächen weiß ich, dass auch Du Dich wiedererkennen wirst, in dem was sie bewegt und was letztendlich dazu geführt hat, dass sie bisher mit ihrem Hund noch nicht das Leben und die Bindung haben konnte, die sie sich doch so sehnlich wünscht.

Du hast einen Hund, der besonders ist? Der nicht so ist, wie es die Allgemeinheit erwartet?

Denkst auch Du, dass alle Augen der anderen auf dich gerichtet sind, wenn sich dein Hund eben nicht ihren Erwartungen entsprechend verhält?

Ist der Film in Deinem Kopfkino schon ein „Kassenschlager“, der jeden Tag läuft mit dem Inhalt „Was denken jetzt die anderen über mich? Jeder denkt, dass ich unfähig bin mit meinem Hund umzugehen!“ Ist er ein richtiger Gruselfilm? Einer, in dem Du der Verlierer bist?

Wie sehr begrenzt Du dich, weil du auf diesen Gruselfilm in Deinem Kopfkino konzentriert bist und Du dir mehr Gedanken um die Gedanken der anderen machst, als auf das, was DU wirklich denken und fühlen willst?

Wie sehr begrenzt Du dich, weil du die Erwartungen anderer erfüllen möchtest hinsichtlich eines guten Hundehalters und eines „braven, unauffälliger Hundes“? Warum hörst Du nicht auf Dich, was für Dich und Deinen Hund passt? Wie sehr verleugnest du dich und deine Gefühle und damit die Bindung zu deinem Hund, weil du so agieren möchtest, wie es Dir Dein Umfeld und angebliche Experten weiß machen wollen?

Wie sehr machst du Deine Wahrnehmung schlecht, was Dein Hund braucht, nur weil andere eine andere Wahrnehmung haben? Du verleugnest Deine Wahrnehmung und Gefühle gegenüber Deinem Hund, weil Du die Wahrnehmungen anderer wertvoller schätzt??

Wo bleibt denn da die Wertschätzung Dir gegenüber???

Ist Dir bewusst, wie sehr gerade Deine echten Gefühle – und nicht die von den Erwartungen und Glaubenssätzen anderer gefärbten und Dir fremden Gefühle – gefragt sind, um mit Deinem Hund eine grandiose Entwicklung hinzulegen?

Wie viel weniger kannst Du dich als unfähig sehen? Wie viel mehr kannst Du glauben, was doch möglich ist, auch wenn andere Deinen Hund als „hoffnungslosen Fall“ abgestempelt haben?

Wie viel mehr kannst Du Deine Gefühle und Wahrnehmungen zulassen?

Wie viel weniger Angst kannst du haben, vor den Folgen, wenn Du Du bist?