6 Strategien, die Dich zum Tierarzt werden lassen, dem die Hunde vertrauen!

Es kommt nicht mehr allein auf die fachliche Qualifikation des Tierarztes an! Immer mehr Hundebesitzer achten darauf, dass der Tierarzt und das tierärztliche Team so auf ihren Hund eingehen, dass er so wenig Stress wie möglich hat, und dass sie sich mit ihrem Hund verstanden fühlen.

Wenn Du meine 6 Strategien beachtest, dann ist es für Dich bedeutend einfacher, den Hund zu behandeln, da Du sein Vertrauen gewinnst und seine Kooperationsbereitschaft erhöhst. Dank der neu gewonnenen soft skills im Handling kannst Dein fachliches Können besser ausschöpfen, ohne Dich unnötig der Gefahr auszusetzen, gebissen zu werden.

1. Strategie: Schätze den Hund situationsgemäß richtig ein!

Der Hund reagiert auf jede Interaktion mit der Umwelt und deshalb auch auf die Aktionen beim Tierarzt. Um angemessen auf den Hund eingehen zu können, ist es daher notwendig, dass Du ihn in seinem Ausdrucksverhalten verstehst. Du musst erkennen, wann die Erregung des Hundes übermäßig zunimmt und welche Emotion vorherrscht. Wenn Du Dich fehlerhaft und bedrohlich verhältst, indem Du Dich über den Hund – besonders über den nicht­vertrauten – beugst oder ihn sogar anschreist, so reagiert der Hund darauf. Aber auch Frust, weil seine Erwartungen nicht erfüllt werden oder er in seiner Aktion gehindert wird, kann ein aggressives Verhalten auslösen.

Werden Angst und Überforderung des Hundes nicht gesehen, wird auf sein submissives Verhalten nicht eingegangen und sieht er keinen Ausweg, so kann er aggressiv reagieren

Dabei solltest Du nicht erwarten, dass die Ausdruckselemente und Signale – einer Leuchtreklame gleich – jederzeit überdeutlich zu erkennen sind. Du musst schon genauer hinschauen, um gerade die subtilen Feinheiten und damit die wirkliche Bedeutung zu erkennen. Was der Hund mitteilen möchte, wird erst durch den Gesamtausdruck, das Display, ersichtlich, der sich aus allen Signalen in ihren unterschiedlichen Intensitäten und in ihrer Beziehung zueinander ergibt. Du solltest daher nicht vorschnell werten und den Hund mit seinem Verhalten in eine Schublade stecken.

Für eine situationsgerechte Einschätzung gilt: Beobachten, Informationen sammeln und das Gesehene objektiv beschreiben, in einen Zusammenhang bringen und dann erst interpretieren

Beim Wahrnehmen der einzelnen Ausdruckselemente bedenke unbedingt die neutralen Positionen und die unterschiedlichen Ausdrucksmöglichkeiten der verschiedenen Rassen. Beispielsweise trägt ein Akita die Rute auch in entspannten Momenten erhoben und der Windhund trägt sie eher tief. Aufgrund des faltenreichen Gesichts von Shar Pei oder Mops ist das Stirnrunzeln schwieriger zu erkennen, bei einem stark behaarten Gesicht wie bei einem Airedale Terrier oder Schnauzer sind es die Mundwinkelbewegungen.

 

Viele Elemente unterliegen in ihrer Bedeutung einer vereinfachten Grundregel: 

» Ausdruckselemente, die nach vorne bzw. nach oben weisen, stehen für ein Hineingehen in den Konflikt.

» Ausdruckselemente, die beim Hund nach hinten bzw. nach unten weisen, stehen für ein Sich­Herausnehmen aus dem Konflikt.

2. Strategie: Hinterlasse einen guten ersten Eindruck

Das kennst Du sicherlich auch: Wenn Du in einem ersten Kontakt einen neuen Menschen als unhöflich wahrgenommen hast, dann hat dieser es wesentlich schwerer, Dein Vertrauen zu gewinnen. Das ist beim Hund nicht anders! Auch wenn Du noch nicht mit der Behandlung angefangen hast, solltest Du alles daran setzen, dass der Hund von der ersten Begegnung an Dich als angenehm und höflich wahrnimmt.

Konzentriere Dich nicht allein auf die Behandlung! Auch das Vorher ist entscheidend!

Nicht nur bei schwierigen Hunden sollest Du vermeiden, den im Auto wartenden Besitzer auf seinen Termin aufmerksam zu machen, indem Du an die Scheibe klopfst. Zum einen erschreckt sich nicht nur der Mensch, sondern auch der Hund, was sich ungünstig auf das anstehende Handling auswirkt. Zum anderen stellt aus der Sicht des Hundes eine derartige Annäherung eine Verletzung der Distanz zu seinen Ressourcen dar (sein Auto, sein Mensch, das eigene Selbst), was zu einer Erregungszunahme führt, die erst recht zu einem Übergriff animieren könnte. Am unverfänglichsten ist es, wenn Du von der gegenüberliegenden Seite her und ohne zu nah an das Auto heranzutreten über Gesten oder auch über ein verhaltenes Zurufen auf den Behandlungsbeginn aufmerksam machst. Sollte der Besitzer so in sich versunken sein, dass er dies nicht wahrnimmt, so kannst Du selbstverständlich auch von der Fahrerseite an das Auto herantreten – immer darauf bedacht, dass Hund und Mensch sich nicht zu sehr erschrecken. Ein Tabu ist das ungefragte Öffnen der Autotür: Der Hund könnte ungesichert aus dem Auto springen.

Lautes Klopfen an der Scheibe und das ungefragte Öffnen der Autotür werden als zudringlich empfunden 

Wird der Hund von seinem Menschen aus dem Auto gelassen, so solltest Du – erst recht bei misstrauischen oder sehr ängstlichen Hunden – nicht zu nah stehen; nähere Dich ihm nicht zu schnell oder zu forsch, auch ein frontales Zusteuern ist ungeschickt. Es ist für den Hund unverfänglicher, und es erleichtert ihm das Kennenlernen, wenn er sich Dir annähern kann. Im Zweifel kannst Du den Besitzer fragen, ob für den Hund Deine Annäherung in Ordnung ist.

Um den Weg zum Behandlungsraum zu weisen, gehe möglichst voraus, anstatt dem Mensch-Hund-Team dicht zu folgen oder gar von hinten den Hund zu treiben. Bei ängstlichen oder abwehrbereiten Hunden sollte nicht das Ziel sein, dass sie aus Angst vor Dir in die gewünschte Richtung flüchten, sondern dass sie kooperieren und sich anleiten lassen. Ein „Scheuchen“ – selbst wenn es als solches so nicht von Dir gedacht ist, dem Hund aber trotzdem dieses Gefühl vermittelt – trägt er nicht nur Dir nach, sondern er kann es auch mit der Umgebung verknüpfen, mit der Berufsbekleidung, mit dem medizinischen Geruch oder grundsätzlich mit Personen, die ihm nachfolgen. Dies erschwert nicht nur die anstehende Behandlung, sondern auch Folgebehandlungen und einen eventuell notwendigen stationären Aufenthalt. Gehst Du dagegen dem Mensch-Hund-Team voraus und zeigt Deine Körperfront in die angestrebte Richtung, so wird dies und das Sichern des Weges als richtungsweisend und beruhigend wahrgenommen. Achte beim Freihalten des Weges von Menschen und anderen Hunden unbedingt auf freundliche Mimik und höfliches Verhalten, um dem Hund keine ungünstigen Signale hinsichtlich emotionaler Bewertung und Strategie zu geben.

Geht eine bekannte Person hinter dem Hund, um ihm über den Kontakt ein Gefühl eines schützenden „Einrahmens“ zu geben, so ist nichts dagegen einzuwenden, solange der Hund nicht das Gefühl bekommt, er würde gescheucht.

3. Strategie: Gehe achtsam mit dem Hund um!

Bei der Behandlung des Hundes ist großer Wert auf einen achtsamen Umgang mit ihm zu legen und dafür zu sorgen, dass er in der akuten Behandlungssituation so wenig Stress wie möglich hat. Hierdurch verringert sich das Risiko, dass Du gebissen wirst und dass Folgeuntersuchungen durch belastende Erlebnisse unnötig erschwert werden. Ein achtsamer Umgang ist auch deshalb anzuraten, damit das Misstrauen des Hundes aus seiner Sicht nicht bestätigt wird und dadurch ein bisher im Alltag latent – oder sogar offensichtlich – vorhandenes Problemverhalten nicht zu einer erheblichen Belastung für den Besitzer und das Umfeld wird.

Erzwinge keinen Blickkontakt mit dem Hund! Nimmt der Hund von sich aus Blickkontakt zu Dir auf, so erwidere seinen Blick mit weichen Augen. Von einer Begrüßung per Handschlag über den Körper des Hundes hinweg rate ich Dir bei misstrauischen Hunden unbedingt ab.

Eine Unsitte ist es, dem Hund zur Begrüßung frontal von oben den Kopf zu tätscheln. Auch wenn dies nicht bei jedem Hund sofort eine Gegenwehr hervorruft, so empfindet er es doch als zudringlich. Du gewinnst vielmehr dadurch, dass Du dem Hund die Gelegenheit gibst, von sich aus den ersten Schritt zur Kontaktaufnahme zu machen. Selbst ein vermeintlich sanftes Schubbern über den Schädel ist zu vermeiden, da die Bewegung von oben her auf den Kopf des Hundes einen unhöflichen und auch bedrohlichen Akt darstellt. Bietet sich der Hund freundlich an und schiebt sich begeistert und kontaktsuchend unter die Hand, so kannst Du ihn selbstverständlich ohne Hektik kraulen.

Über Deine Stimme kannst Du das Erregungslevel des Hundes beeinflussen. Je ruhiger und tiefer sie innerhalb des natürlichen Spektrums ist, umso beruhigender wirkt sie. Werden Laute langgezogen und geht die Stimme wie nach einem Punkt am Satzende nach unten, so senkt dies das Erregungslevel. Ein Hochgehen der Stimme wie bei einem Fragezeichen am Satzende sowie kurze, stakkatoartige Laute, erhöhen das Erregungslevel.

Der Hund sollte über die Stimme die ehrliche Wertschätzung spüren. Gib ihm stimmlich Beistand, wenn er noch zu verzagt ist und ermutigt werden muss. Lob ihn dafür, dass er kooperiert, beruhige ihn, wenn er sich abwehrend verhält, aber bestrafe ihn auf keinen Fall und versuche auch nicht, ihn über Strenge einzuschüchtern, damit er allein aus diesem Grund die Behandlung über sich ergehen lässt. Er wird hierdurch sonst übermäßig gestresst und lernt, dass diese Situation erst recht bedrohlich ist, wodurch nachfolgende Behandlungen erschwert werden.

Ist der Hund anzufassen, so sollte dies stimmlich angekündigt werden, um ihn nicht unnötig zu erschrecken. Gib ihm zuvor die Zeit, sich von Deiner Ungefährlichkeit zu überzeugen.

Vermeide das frontale Ausrichten der Körperfront zum Hund. Ein misstrauisches Gegenüber kann dies schnell als eine Provokation missversteht, ähnlich wie ein direkter Blick in die Augen. Aus diesem Grund ist es für den Hund angenehmer, wenn die Ausrichtung Deiner Körperfront leicht versetzt ist. Das Abwenden der Körperfront ist keinesfalls als ein unnatürliches Verdrehen um 90° zu verstehen. Wenn Du dabei auch noch auf eine entspannte Grundhaltung – ruhige Atmung, Schultern und Hände tief getragen – achtest, ist der Kontakt umso unverfänglicher. Ich rate Dir davon ab, die Körperfront abrupt so weit abzuwenden, dass dem Hund plötzlich der Rücken zugewandt ist. Dies kann einen abwehrbereiten Hund zu einem Übergriff animieren.

Selbst in der Hocke solltest Du Dich nicht mit zugewandter Körperfront unmittelbar vor dem Hund aufhalten. Zum einen ist dies für viele Hunde unangenehm, zum anderen birgt es das Risiko einer Abwehr, wenn beim Aufstehen der Oberkörper leicht nach vorne Richtung Hund kippt.

Es sollte vermieden werden, sich über den Hund zu beugen. Dies ist umso stressender für ihn, je weniger er den Menschen kennt und ihm vertraut. Ist eine Untersuchung der abgewandten Seite des Hundes notwendig, so ist ein Seitenwechsel anzuraten.

Ein achtsamer Umgang schließt nicht aus, dass – je nach Verhalten des Hundes und Dringlichkeit der Maßnahme – bei der Fixation eine Bewegungseinschränkung mit einem freundlichen, aber bestimmten Durchsetzen notwendig ist. Hierbei solltest Du jedoch immer die Verhältnismäßigkeit wahren und überlegen, wann es nicht doch besser ist, den Hund für eine Behandlung zu sedieren oder zumindest ein Beruhigungsmittel zu geben.

4. Strategie: Vermittle dem Hund über die Leine Sicherheit und Verbundenheit

Verzichte beim Führen des Hundes auf eine überzogene Betriebsamkeit und Hektik; ein hektisches Gehen mit schwungvoll bewegten Armen erhöht das Erregungslevel des Hundes. Du solltest stattdessen auf „allen Kanälen“ Gelassenheit und eine stoische Unbeirrbarkeit ausstrahlen, Schultern und Hände möglichst tief tragen und den Hund achtsam und sicher führen. Je ruhiger die Hand ist, die den Hund an der Leine führt, desto ruhiger kann der Hund werden. Da die Hand oft unbewusst bewegt wird, hilft ein Trick: Der Daumen der Leine-haltenden Hand wird in einer Hosentasche, am Gürtel oder dergleichen eingehakt, er wird geankert.

Die Tierarztpraxis ist keine Kontaktbörse! Der Direktkontakt mit fremden Hunden in dieser Situation stresst und tut den wenigsten Hunden gut.

An der Leine ist in der Regel die Bereitschaft des Hundes größer, sich auf den jeweiligen Menschen einzulassen. Die Leine ist nicht allein als bewegungseinschränkendes Mittel zu sehen, sondern sie kann auch einem mit der Situation überforderten Hund Sicherheit vermitteln, da sie wie ein Händchenhalten wirkt.

Wozu auch immer die Leine eingesetzt wird, ihr Gebrauch sollte stets liebevoll sein

Um das Erregungslevel des Hundes nicht unnötig zu erhöhen, sollte die Leine möglichst nicht nach oben gezogen werden. Dies ist oftmals zu sehen, wenn der Hund kurz genommen wird, um ihn in einer schwierigen Situation zu sichern. Die Hände sollten beim Kurzhalten der Leine tief und ruhig gehalten werden. Des Weiteren sollte darauf geachtet werden, dass die Leine nicht unkontrolliert um oder auch gegen den Hund geschwungen wird.

Die Körperfront des Menschen gibt einen wichtigen Hinweis, wohin er gehen möchte. Somit ist die Körperfront in die gewünschte Laufrichtung zu orientieren ohne dabei den Hund aus dem Blick zu verlieren. Die klare Ausrichtung der Körperfront hilft besonders dann, wenn es dem Hund schwerfällt, seinen vertrauten Menschen zu verlassen oder grundsätzlich sich von einem anderen Menschen führen zu lassen.

5. Strategie: Vermittle dem Hund Geborgenheit, wenn er von seinem Menschen getrennt ist

Ein Hund kann selbst dann durch die Trennung von seinem Menschen unter erheblichem Stress leiden, wenn er keine auffälligen Reaktionen zeigt wie beispielsweise Trauer, Angst oder Aggression.

Der Trennungsstress kann durch die Temperatur beeinflusst werden, da sie sich auf das Geborgenheitsempfinden und wie sehr der Hund sich dem Menschen öffnet, auswirkt. Dem Hund sollte daher eine frei aufsuchbare Wärmequelle zur Verfügung stehen, die Raumtemperatur sollte heimelig sein, das Trinkwasser angenehm temperiert, ebenso die Feuchtnahrung.

Aber auch die Textur wirkt sich auf das Geborgenheitsempfinden aus. Daher sollte dem Hund auch immer etwas aus einem kuscheligen Material zur Verfügung stehen, am besten in einem beruhigenden Farbton wie grün.

Je kuscheliger die Decke, umso stärker wirkt sich das auf das Gefühl der sozialen Eingliederung aus

Das Gefühl gehalten zu werden und eingerahmt zu sein kann über einen Operations-Body erzielt werden, dessen eigentlicher Verwendungszweck der Leckschutz ist; ein Hundemantel bewirkt einen ähnlichen Effekt. Sogar Verbände können dem Hund ein besseres Körpergefühl vermitteln und ihm so Halt geben und gegen seine Angst helfen.

Mit Hilfe vertrauter Gerüche und Objekte fügt sich der Hund schneller in eine neue Umgebung ein. Gerade auch beim Aufwachen aus der Narkose kann ihm dieser Geruch helfen, sollte der Besitzer nicht dabei sein.

Die Einstellung „Herrscher Mensch und Untertan Hund“ ist nicht zielführend!

Reagiere nicht aufgebracht, wenn der Hund nicht kooperiert. Auf ein unerwünschtes Verhalten des Hundes (beispielsweises Bellen, Herumzappeln, Knabbern an Verbänden und dergleichen) und mangelnde Kooperationsbereitschaft mit der Einstellung zu reagieren, dass er gewaltvoll besiegt werden muss, führt zu Feindseligkeit.

Mensch und Hund unterscheiden sich nicht in ihrem Bindungswunsch.

Ein netter Blick und eine freundliche Ansprache geben dem Hund das Gefühl, wahrgenommen und willkommen zu sein, was seine Kooperationsbereitschaft erhöht. Ein konzentrierter, dabei stirnrunzelnder, leicht als missmutig falsch zu interpretierender Gesichtsausdruck ist zu vermeiden. Ebenfalls zu vermeiden ist, dass sich unmittelbar vor der Stationsbox, während der Hund immer mal wieder angeschaut wird, ein hitziges, emotionales Gespräch entwickelt. Der Hund kann dies nicht einschätzen, bezieht es auf sich, was ihn beunruhigt und seine Sorge vor den fremden Menschen verstärken kann.

6. Strategie: Wie du bereits durch die Gestaltung der Praxis dem Hund Stress nehmen kannst

Das Raumklima der gesamten Praxis wie Empfang, Wartezimmer, Behandlungsraum sowie aller anderen Räumlichkeiten wirkt sich auf die Patientenzufriedenheit aus.

So beachte bei der Farbgestaltung der Räume, dass jede Farbe eine für sie typische Wellenlänge und Energie hat, die eine bestimmte Wirkung auf den Organismus und damit die Gefühlswelt von Mensch und Hund beeinflusst. Um ein gemütliches, vertrautes Ambiente zu schaffen, sind zarte Farben in hellen, warmen Erdtönen empfehlenswert; auf ein steriles eintöniges Weiß ist zu verzichten.

Unterschätze nicht die psychologische Wirkung von Farben

Geräusche wirken ebenfalls auf den Organismus. Je lauter und unvermittelter sie sind, umso unangenehmer werden sie wahrgenommen und erhöhen das Stresslevel. Eine besänftigende Atmosphäre kann mit einer angenehmen, unaufdringlichen Hintergrundmusik erzeugt werden. Denke zusätzlich an einen ausreichenden Schallschutz, da gerade in einer Arztpraxis aus hygienischen Gründen oft glatte Oberflächen dominieren. Schallfänger schlucken den Schall und schaffen dadurch eine weniger stressbeladene Geräuschkulisse und sorgen für eine gezielte Beruhigung der Räume.

Wische die „Angst­Ansteckung“ weg

Sauberkeit ist nicht nur wichtig, damit keine Krankheitserreger übertragen werden und um eine Umgebung zu schaffen, in der man sich wohlfühlt. Sie ist auch unter dem Aspekt wichtig, dass sich Hunde nicht an der Angst anderer Hunde und auch Menschen über Botenstoffe anstecken. Daher sollte mindestens ein kurzes Durchlüften des Behandlungsraumes nach jedem Patienten stattfinden, und es kann bei besonders ängstlichen und abwehrbereiten Hunden empfehlenswert sein, einmal mehr über den Boden zu wischen.

Auch mit ätherischen Ölen kannst Du Einfluss auf das emotionale Befinden von Mensch und Hund und damit auf das seelische Wohlbefinden und die Stimmungslage nehmen; selbst auf das Schmerzempfinden können sie lindernd wirken. Du solltest hierbei darauf achten, ausschließlich 100 Prozent naturreine ätherische Öle in Aromatherapie-Qualität zu verwendet; in der Anwendung sind sie äußerst sparsam. Meine bevorzugten Öle sind Orange und Lavendel. Orange ist stimmungsaufhellend, hilft gegen innere Unruhe, gereizte Stimmung und Nervosität und wirkt sich auch positiv auf das Schmerzempfinden und das Schlafverhalten aus. Lavendel trägt zu einem Wohlbefinden von Mensch und Hund bei, gilt als beruhigend auf das zentrale Nervensystem, vermindert Ängstlichkeit und Anspannung und fördert den Schlaf.

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Vertraue meiner Erfahrung und meinen bewährten Verhaltensempfehlungen. Du kommst zudem viel schneller in die Umsetzung, wenn Du mit Gleichgesinnten zusammen bist , die alle das gleiche Ziel haben! Menschen, denen ein wertschätzender und achtsamer Umgang mit dem Hund und auch mit dem Mensch wichtig ist.  Im meinem Online-Programm bekommst Du zudem besonderen Support und Antworten auf Deine Fragen. Warum sollst Du ungünstige Erfahrungen machen und Dir selbst und dem Hund unnötig Stress zufügen, wenn Du von meinem Wissen und meinem großen Erfahrungsschatz profitieren kannst. Gerne gebe ich die Verhaltensempfehlungen, die sich in vielen Jahren mannigfach bewährt haben, an Dich weiter!

Meine Zielsetzung ist es, dem Hund und Dir zu helfen. Denn wenn Du im Umgang mit dem Hund sicher bist, ist euch beiden geholfen! Ihr beide habt in Zukunft weniger Stress in der Behandlung und seid weniger Gefahren ausgesetzt.

Ich bin davon überzeugt, dass Du mit meiner Hilfe zum Tierarzt wirst, dem die Hunde vertrauen!

Ich freue mich auf Dich,
Deine Mirjam

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